Hautschutz im Winter

02.12.2014

Wie Sie Ihre Haut im Winter schützen

Artikel von Eva Neumann, WELT

 

Heizungsluft und eisige Temperaturen machen der Haut im Winter schwer zu schaffen: Sie wird spröde und kann sogar reißen. Dann muss eine besondere Pflege her, doch Creme ist nicht gleich Creme.

 

"Die Haut ist im Winter extremen Anforderungen ausgesetzt: Trockene Luft drinnen und draußen, extreme Temperaturschwankungen, heftiger Wind, eng anliegende Kleidung und ein durch Erkältungen geschwächtes Immunsystem setzen ihr zu. Damit sie ihre Schutzfunktion dennoch gut erfüllen kann, braucht sie Hilfe in Form von besonders intensiver Pflege.

Überall auf der Haut produzieren Talgdrüsen unentwegt ein leicht säurehaltiges Wasser-Fett-Gemisch. Das hält die Haut geschmeidig und bildet eine Barriere: Von innen geht keine Feuchtigkeit verloren, von außen dringen keine Bakterien und Pilze ein. "Bei weniger als acht Grad fährt die Haut jedoch die Produktion dieses Fettfilms zurück", erklärt Monika Ferdinand vom Bundesverband Deutscher Kosmetiker/innen in Bexbach (Hessen).

Damit wird die natürliche Schutzbarriere durchlässig. "Kalte Luft ist sehr trocken. Sie entzieht der Haut Feuchtigkeit", ergänzt Dirk Meyer-Rogge vom Berufsverband Deutscher Dermatologen. "Je kälter die Luft ist, umso trockener ist sie, umso mehr Feuchtigkeit entzieht sie."

Den selben Effekt habe trockene Heizungsluft. Das Ergebnis: Die Haut wird spröde und rissig, schuppt sich an manchen Stellen, bekommt feine Fältchen, spannt unangenehm und juckt. Im schlimmsten Fall entstehen Entzündungen.

 

Damit das nicht passiert, muss der geschwächte Säureschutzmantel ergänzt werden. "Um das Austrocknen zu verhindern, kann man entweder die Frequenz der Pflege erhöhen oder eine reichhaltigere Creme wählen", sagt Meyer-Rogge. Die Methode "Frequenz erhöhen" hat den Vorteil, dass sich die Haut nicht auf ein neues Pflegeprodukt umstellen muss. So besteht kaum die Gefahr von Irritationen.

Doch dieses Verfahren hat seine Grenzen. Zum Beispiel, wenn als Standardpflege eine Lotion mit einem hohen Wasseranteil verwendet wird. "Dann kann es passieren, dass bei eisigen Temperaturen die Creme auf der Haut gefriert", warnt der Dermatologe. Und bei empfindlicher Haut müsste man irgendwann mehr eincremen, als im normalen Alltag möglich ist.

Der Griff zur reichhaltigeren Creme ist daher der einfachere Weg. Orientierung bei der Auswahl liefern der Hauttyp und die bereits verwendete Creme. Reichhaltiger heißt: Die Wintercreme sollte mehr Fette enthalten als die Sommercreme. "Bei normaler Haut ist eine sogenannte Öl-in-Wasser-Emulsion gut geeignet", empfiehlt Kosmetikern Ferdinand.

Wer unter trockener Haut leidet, sollte eine Intensivcreme oder Salbe verwenden."

 

Beratung zur Hautpflege bekommen Sie auch bei mir in der Praxis - es gibt zahlreiche ausgezeichnete Produkte, die genau diesem Mangel entgegenkommen.

 

 

 

Den ganzen Artikel lesen Sie hier: http://www.welt.de/gesundheit/article121639440/Wie-Sie-Ihre-Haut-im-Winter-am-besten-schuetzen.html

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